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Bestsellerautorin Melanie Raabe bei „Coburg liest 2025“
Und so ging man engagiert an die Organisa- tion der Literaturtage 2024. Und wieder gab es hochkarätige Autorinnen und Autoren. Top-Act war in diesem Jahr die Lesung des Politikredakteurs der Süddeutschen, Heri- bert Prantl, der den Saal in Sankt Augustin füllte. Gebannt lauschte das Publikum, wenn er aus dem Nähkästchen plauderte und von seinen Begegnungen mit Helmut Kohl er- zählte. Dieses Jahr beschlossen die Verant- wortlichen, sich 2025 etwas zu verschlanken, das Gesamtkonzept der Veranstaltungsreihe
zu überdenken und etwas Schwung für das darauffolgende Jahr zu holen. Doch auch ge- rade mit der Starautorin Melanie Raabe, die ihr neuestes Buch „Der längste Schlaf“ mit- bringt, hoffen die Veranstalter, das Leise am Markt am Donnerstag, dem 24. April, zu fül- len. Und mit Daniel Alvarenga („Hundswut“), Armira Ben Saoud („Schweben“) und Ralf Westhoff („Niemals nichts“) werden attrakti- ve Autorinnen und Autoren beim „Roman- Marathon“ zwei Tage später aufgeboten, die das Publikum in der Reithalle mit ihren Erst- lingswerken in ihren Bann ziehen sollen.
Natürlich wird auch wieder die spannende Lesungsreihe „Literatur in den Häusern“ in Zusammenarbeit mit dem Landestheater of- feriert. Die ist in dreierlei Hinsicht interes- sant: Nämlich, wo vorgetragen wird, was vor- getragen wird und wer der Vortragende oder die Vortragende sein wird, erfährt man erst kurz vor der Lesung. Damit dieses Jahr noch mehr Interessierte den Weg zu den Coburger Literaturtagen finden, ist man in diesen Ta- gen bemüht, die Medienresonanz auf allen Kanälen für das Festival zu steigern. Denn Klappern gehört einfach zum Handwerk, wenn man erfolgreich sein will.
Das Organisationsteam der Coburger Literaturtage freut sich auch dieses Jahr wieder auf ein attraktives und gut besuchtes Festival. Foto: Oliver Heß
von Christian Göller Infos: www.coburgliest.de // Instagram @coburg_liest // facebook.com/coburgliest
links: In dem neuesten Buch von Melanie Raabe „Der längste Schlaf“ geht es um die junge Wissenschaftlerin Mara Lux, bei der sich fast alles um das Thema Schlaf dreht. Die Wahl-Londonerin Ist eine führende Forscherin auf diesem Gebiet, gleichzeitig leidet sie selbst seit vielen Jahren Unter quälender Insomnia. Sie fürchtet ihre Träume, die bisweilen auf unerklärliche Weise in die Wirklichkeit zu schwappen scheinen.
Bei ihrer Lesung am Donnerstag, dem 24. April, um 19.30 Uhr im „Leise am Markt“ besteht die Möglichkeit, die Autorin hautnah zu erleben. Foto: ©Christian Faustus
Grafik: Christine Rechl
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